Die Uranbelastung des Trinkwassers / Leitungswassers

Die Uranbelastung des Trinkwassers in Bayern

71 bayerische Kreisgesundheitsämter sowie das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg haben foodwatch durch das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Daten zum Urangehalt im Trinkwasser übermittelt. Die Daten wurden zwischen 2001 und 2006 erhoben. In 31 Landkreisen betragen alle gemessenen Werte bis 2 Mikrogramm Uran pro Liter. Von den 42 Kreisen, die Werte über 2 Mikrogramm melden, müssen neun Kreise Werte über 10 Mikrogramm melden. Der höchste aus Bayern übermittelte Wert liegt bei 39,9 Mikrogramm und wurde vom Gesundheitsamt Haßberge in Maroldsweisach gemessen. Insgesamt wurden aus Bayern 703 Einzelwerte übermittelt: 509 betrugen bis zu 2 Mikrogramm pro Liter, 132 über 2 und bis zu 10 Mikrogramm, und 62 Werte lagen über 10 Mikrogramm. Belastungen mit Uran über 10 Mikrogramm finden sich nach den übermittelten Daten ausschließlich in den Regierungsbezirken Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken.

Kommunikationsverhalten
Das in Bayern zuständige Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übermittelte die Daten innerhalb der im bayerischen Landesumweltinformationsgesetz genannten Frist von einem Monat.

Gebühren
Bayern hat für die Daten zur Uranbelastung des Trinkwassers Gebühren in Höhe von 200 Euro in Rechnung gestellt.

Stand
Die Daten aus Bayern wurden foodwatch am 03.04.2008 geliefert. Die foodwatch-Recherche hat bei den Behörden zum Teil Aufmerksamkeit erregt und kann bereits zu Reaktionen geführt haben. Es ist deshalb möglich, dass sich einige Werte zwischenzeitlich durch den Einbau von Filtern, die Abschaltung von Brunnen oder andere Maßnahmen gesenkt haben.

Quelle: www.foodwatch.de

Unter dem folgenden Link steht Ihnen eine von foodwatch erstellte Liste zur Uranbelastung des Trinkwassers in Bayern zum Download zur Verfügung:

>> Bayern: Uran im Trinkwasser (pdf-Datei, 100 kB)

 Lösungen


...zurück